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Wettbewerb Lindenauer Hafen

Neubau von
5 Stadtreihenhäusern
Leipzig

Bebauungs- und Nutzungskonzept:

Im Zuge der Neustrukturierung der städtischen Grundstücke am Lindenauer Hafen in Leipzig entsteht ein Stadtquartier in exponierter Lage am Wasser. Für das Baufeld 6B mit fünf Stadthäusern haben sich zwei Architekturbüros mit dem Ziel engagiert, ein individuelles Angebot  an hohen Wohnkomfort und flexiblen Grundrisslösungen zu bieten: Lufträume und nach innen orientierte Freiflächen geben den Bewohnern die Möglichkeit, das Thema des Wohnens am Wasser auf originelle Art weiterzuspinnen. Offene Galerien, Räume und Blickbeziehungen über mehrere Etagen sorgen für Großzügigkeit.

Kein Haus ist wie das andere, jedes ist individuell auf die Bedürfnisse seine Bewohner zugeschnitten. Und doch lässt sich trotz großer Vielfalt eine einheitliche Handschrift klar erkennen.

So transparent sich die Stadthäuser im Inneren geben, umso geschlossener geben sie sich nach außen. In Abgrenzung zur mehrgeschossigen Wohnbebauung in Sichtweite sind mögliche Einblicke verstellt und intime Räume mit offenen Terrassen möglich. Kein Bewohner hat das Gefühl, auf dem Präsentierteller zu sitzen. Spröde Materialien und dunklere Farben prägen die Fassaden und bilden einen ansprechenden Kontrast zu den großzügigen Glasflächen die den Blick ins Grüne und auf die maritimen Anlagen des Lindenauer Hafens freigeben.

Energie- und Haustechnikkonzept:

Die Gebäude sind als KfW-70 Effizienzhäuser geplant. Für den sommerlichen Wärmeschutz sind Raffstoreanlagen an allen Fensterflächen mit Südwestausrichtung (straßenseitig) vorgesehen, welche durch elektronische Regulierung einen individuellen Lichteinfall ermöglichen. Zusätzlich dient die Jalousie dem Nutzer als Sichtschutz. Die überwiegend raumhohen Fensteröffnungen lassen einen maximalen Lichteinfall zu, der zur Reduzierung des Strombedarfs für die Beleuchtung beiträgt. Des Weiteren dient die Isolierverbundverglasung dem winterlichen Wärmeschutz, indem die Wärme aus direkter Sonneneinstrahlung im Innenraum gehalten wird.  Zur Minimierung des Frischwasserbedarfs kann auf Bewohnerwunsch eine Rigole im Garten vorgesehen werden.  

Nachhaltigkeitsaspekte:

Die Erdgeschosse sind in allen Gebäuden barrierefrei angelegt und demnach besonders nutzerfreundlich. Aus ökologischen Gründen sollte auf die Dämmung auf Polystyrolbasis verzichtet werden.
Ziel ist es durch den Einsatz von erneuerbaren, nachwachsenden und umweltverträglichen Baustoffen innovative Lösungen mit großer Aufmerksamkeit der Umwelt gegenüber zu entwickeln. Dabei spielen konstruktive Elemente sowie ein konsequenter Niedrigenergie-Ansatz eine herausragende Rolle.

  • Kompetenzen

    Architekt Martin Faßauer
    Entwurf und Visualisierung

  • Weitere Informationen

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    Architekt Martin Faßauer.

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