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Quartier
Ad Fontes Musica

Wohnhaus
Sebastian-Bach-Straße

Leipzig

Das Projekt umfasst den Neubau dreier hochwertiger Stadtvillen mit Tiefgarage inklusive Sanierung eines bestehenden denkmalgeschützten und derzeit leerstehenden Kutscherhauses. Die geplanten Stadtresidenzen sollen hochwertige Eigentumswohnungen mit großen Loggien und Terrassen erhalten. Das Bauvorhaben soll über eine Tiefgarage mit 43 Stellplätzen für Pkw verfügen.

Die Architektur des Bauvorhabens orientiert sich in Kubatur, Gebäudehöhe und Lage an den benachbarten Bestandsbauten, die aus der Gründerzeit, dem Jugendstil, aber auch der Neuzeit stammen. Nach dem Studium der historischen Bauakte war es möglich, die Position der im Krieg zerstörten Villa Giesecke zu ermitteln. Die geplanten Stadtvillen nehmen die historischen Bezüge auf, werden jedoch in Abstimmung mit dem Amt für Bauordnung und Denkmalpflege in das parkähnliche Grundstück entlang der Sebastian-Bach-Straße verschoben.

Ausgeprägte Gurtgesimse in Verbindung mit dem nach einer Tektur des Bauantrags von 1881 hinzugekommenen Portal sind prägend für das historische Gebäudeensemble. Auch eine Balkonauskragung im ersten Obergeschoss der Villa ist erkennbar. Hier wird deutlich, dass die Betonung der Horizontalen für die historischen Gebäude prägend war. Dies soll in der neuen Architektur aufgenommen, neu interpretiert und so zu einem Schlüsselelement zwischen den historischen Bestandsbauten und den neuen Stadtresidenzen werden.

Dabei wird das unter Denkmalschutz stehende Kutscherhaus der ehemaligen Villa Giesecke in das neue Gebäudeensemble integriert. Der Torbogen des Portals wird als prägendes Element originalgetreu rekonstruiert. Die Betonung der Horizontalen ist auch am historischen Nachbargebäude, Sebastian-Bach-Straße 44, deutlich ablesbar. Auch hier wurden horizontale Linien (Putzstreifen und Gesimse) verwendet, sodass sich im Kontrast zwischen Neu und Alt auch Gemeinsamkeiten finden lassen. Abgeleitet von den repräsentativen Bestandsbauten ist auch für die neue Architektur eine hochwertige Fassadengestaltung mit einer starken horizontalen Gliederung der Geschosse vorgesehen. Die Architektur der Fassaden unterscheidet sich bewusst voneinander, um die Neubauten in die umgebende sehr unterschiedliche Villenbebauung einzugliedern.

Bei der Kubatur werden die Traufhöhen der Nachbarbebauung aufgenommen.  Loggienartig eingerückte Terrassen umfassen nach Südwesten Teile der Kubatur und stellen so eine optimale Belichtung der Wohnungen sicher. Durch das kaskadenförmige Staffeln der Geschosse und die Gliederung der Kubatur in Hauptwohnbereiche (Südwest-Ausrichtung) und untergeordnete Wohnbereiche (Nordost-Ausrichtung) liegen sich keine Terrassenbereiche direkt gegenüber. Es entstehen private Bereiche, die nicht von der Nachbarschaft eingesehen werden können. 

Der Gartenbereich, der als parkähnliche Anlage wiedererstehen soll, bleibt autofrei.

  • Eckdaten

    verbauter Etat:
    ca. 12,5 Mio €


    Projektabschluss:
    ca. 03.2014

  • Besondere Anforderungen

    Innerstädtisch hochwertige Neubauten mit innovativen Fassaden und Nutzung regenerativer Energien im historischem Kontext

  • Kompetenzen

    Architekt Martin Faßauer

    Planung und Realisierung

    Lounge Designgroup

    Ronny Eysser | Alexander Grimm
    
Interior-Design

  • Weitere Informationen

    erhalten Sie von
    Architekt Martin Faßauer.

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