• Simple Item 2
  • Simple Item 4
  • Simple Item 5
  • Simple Item 3
  • Simple Item 1
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  

Wohn- und Geschäftshaus Münzgasse

Konzept

 

Das Baufeld befindet sich in der Münzgasse 24 und 26 im Zentrum Süd Leipzig. Das innerstädtische Quartier ist geprägt durch historische Gründerzeitarchitektur und postmoderne Gebäude. Die vorherrschende Baustruktur ist die Blockrandbebauung. So schließen die historischen Nachbargebäude straßenbegleitend links und rechts direkt an das Baugrundstück an. Der Entwurf orientiert sich in der Gebäudehöhe und -tiefe an der Nachbarbebauung und stellt somit eine ausgewogene Lückenschließung dar.

Das gesamte Gebäude ist mit einer Tiefgarage unterbaut. Um schwellenlose Geschäfte im Erdgeschoss realisieren zu können, wurde die notwendige Rampenlänge an der tiefsten Stelle im Gebäude integriert. Ebenso biete der Entwurf eine Zufahrt für PKWs und Feuerwehr in den Hof. Durch zwei Treppenhäuser wird der Zugang zu den Wohneinheiten gewährleistet.

Eine Vorgabe der Bauherrenschaft ist es kleine Wohnungen zu gestalten und die Raumhöhen an den erhabenen Raumhöhen des Nachbargebäudes der Münzgasse 28 zu orientieren. Aus diesem Grund entstand die Idee in den oberen Geschossen kleine Maisonettewohnungen und im Erdgeschoss Geschäfte mit jeweils großzügigen Galerien entstehen zu lassen und somit ein Highlight in jeder einzelnen Geschäfts- und Wohneinheit anzubieten. Um diese besondere Innenraumqualität auch außen sichtbar zu machen, wurden die Fensterflächen der unterschiedlichen Geschäfte und Wohnungen zu Monitoren bzw. Displays zusammengefasst. Dabei wurde die Flucht der Geschäfte im Erdgeschoss und der Traufe im Dachgeschoss von den Nachbargebäuden aufgenommen.

Die Aufteilung der Displays und Loggien auf der Straßenseite ist an die künstlerische Aufteilung von Piet Mondrian in seinem Werk „Komposition mit Rot, Gelb, Blau und Schwarz“ angelehnt. Aus Sicht der Verfasser ist das Ziel dieser Aufteilung zwischen Strenge und Spiel eine ausgewogene Harmonie der Proportionen zu erzeugen. Diese Aufteilungen gliedert das Gebäude fast selbstverständlich in einen Sockelgeschäftsbereich, ein Gebäudehauptteil und das darüber befindliche Staffelgeschoss.

In vertikaler Richtung wird das Gebäude ebenfalls durch diese spezielle Aufteilung gegliedert. Es bilden sich zwei Risaliten aus, welche den Hauptteil der Gebäude horizontal schneiden und zusammen mit der Symmetrie zwischen dem Sockel- und Staffelgeschoss eine harmonische Gesamtform erzeugen.

  • Eckdaten

    Nettofläche 2.800m²
    28 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten

  • Kompetenzen

    Architekt Martin Faßauer
    Architekt Stefan Oertel
    Johanna Boy B.A.

  • Weitere Informationen

    erhalten Sie von
    Architekt Martin Faßauer.

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!